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04 September 2020

Die Welt dreht sich wie verrückt… doch wohin eigentlich?

Die Welt dreht sich immer schneller, und wir drehen uns eilig mit ihr mit. Oft ohne den Grund dafür zu kennen.

Bei dieser Raserei brennen wir jedes Jahr ein Stück mehr vom Amazonasgebiet ab, von Kalifornien, Sizilien und von Abermillionen Hektar Waldgebieten in der ganzen Welt. Bei dieser Raserei schmelzen die Gletscher und explodiert eine herrliche Stadt, die einst für den Duft ihrer Zedern bekannt war, dieser sanft sich wiegenden und zugleich mächtigen Bäume des Libanon.

Doch während die Welt sich dreht wie verrückt, gibt es da jemanden, der es trotz allem ganz langsam angehen lässt. Denn das Gras zu mähen und das Heu zu wenden, ist nun mal eine mühsame Angelegenheit. Dieser Mensch auf unserem Foto aber bewegt sich langsam, gemessen, mit vitaler Anmut. Er weiß, was er macht, und er weiß, warum er es macht. Denn es geht nicht nur darum, Heu für die Tiere im Winter zu produzieren. Wird das Gras nicht gemäht, dann verwandelt es sich im nächsten Jahr in starres Stroh, das auf die Erde niedergedrückt wird und eine rutschige Schicht ergibt, die auf den Bergweiden sehr gefährlich ist, weil sie Lawinen auslösen kann.

Während sich also die Welt dreht wie verrückt, können wir nur dazulernen, wenn wir einmal kurz innenhalten und jemandem zuzusehen, der die Dinge achtsam und ohne Eile betreibt.