This is not a cliché.

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Dienstag,
12 März 2019

Wir brauchen Kunst. Immer!

Die Welt ist schön, aber unmöglich. Deshalb brauchen wir die Kunst. Kunst in jeder Form, gerne auch auf einem Vorhang. Auf diesem Bild sehen wir ein Detail von einem Vorhang, den Stefan irgendwo aufgetrieben hat und der heute in der Weißen Stube der Stues hängt. Er ist ein schönes Beispiel dafür, wie sich vermeintlich Fernes und vermeintlich Nahes kurz berühren können. Der Traum von einer zauberischen, besseren Welt materialisiert sich kurz in dem Moment, in dem unsere Finger über den Stoff streichen und die Schönheit des Traums selbst streicheln. Es stimmt schon, Kunst trägt die sichtbaren Teilbilder einer Welt in sich, die in ihrer Gewaltigkeit unsichtbar bleibt. Und es stimmt auch, dass uns erst die Kunst in die Lage versetzt, über die reine Natur der Dinge hinaus zu blicken.