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Dienstag
26 Februar 2019

Apropos Verantwortung

Das Verantwortungsgefühl ist wie ein langer Weg, der uns zu fernen Gipfeln führt. Auf diesem Weg kann man schon mal verloren gehen, wobei wir die Schuld dafür gern den anderen zuschieben. Wir wandern jeden Tag auf diesem Weg, und wenn wir dabei in Gesellschaft sind, ist es einfacher nicht vom Weg abzukommen, sich über die Grenzen und Grundlagen von klar zu werden. Die Verantwortung dafür zu übernehmen, verantwortlich zu sein. Wir müssen aber auch lernen, alleine unterwegs zu sein. Alleine heißt nicht einsam. Wer alleine unterwegs ist, sucht immer etwas, das ihn letztlich seinem Mitmenschen näherbringt. Mit sich selbst und mit den anderen im Reinen zu sein, ist ein Akt der Verantwortung. Es zeugt von Wissen und Offenheit. Wer Verantwortung übernimmt, braucht keinen Schuldenbock und sieht die Dinge, wie sie sind. Auf dem langen Weg der Verantwortung wandert jeder für sich und für die anderen. Denn unsere Handlungen sind miteinander verknüpft. Verantwortung ist ein Synonym für Loyalität und Mut und für die Fähigkeit, die eigenen Fehler zu erkennen und um Hilfe zu bitten. Sie ist die Freude daran, dem anderen mit Großzügigkeit gegenüberzutreten. Verantwortung zu tragen, heißt auch Verzicht und Blick nach vorne, über den Nebel hinaus, der den Weg verschwimmen lässt, über die Wolken hinweg, die die Gipfel einhüllen. Wer Verantwortung übernimmt, der weiß, dass ganz oben der Himmel immer blau ist.

Nicolò, Director of Hospitality

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Andrea Perotto
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