This is not a cliché.

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Dienstag,
03 Dezember 2019

Was wir schon haben

130 Kilometer bestens präparierte Skipisten in einer weltweit einzigartigen Naturlandschaft, den Dolomiten. Das heitere Auf und Ab der Skifahrer, die in modernsten Liften die Berge hochgleiten. Das Skikarussell dreht sich harmonisch im Kreise; für die Bewohner unserer Gebirgstäler ist es eine unersetzliche wirtschaftliche Ressource. Besonders schön wird es gegen Abend, wenn die untergehende Sonne die weiße Winterwelt rosarot einfärbt. Später dann machen sich die Schneeraupen auf den Weg, um die Pisten wieder perfekt auf Vordermann zu bringen. Alta Badia im Winter ist ein einziges Paradies für Skifahrer, und auch ein Schlaraffenland. Zum Beispiel, wenn in gemütlichen Skihütten Knödel und Schlutzkrapfen aufgetragen werden. Oder die Hotels weiche Kissen und Plumeaus aufgeschüttelt haben. Die Kinder lernen in der Schischule, wie man Hänge herunterschwingt, und wer schon was kann, traut sich in den Tiefschnee oder durch steile Kanonenrohre. Und wenn Frau Holle einmal die Hände in den Schoß gelegt hat, dann kommt der Schnee eben aus der Kanone. Darauf fährt man ebenso gut. Manchmal jedoch taucht irgendwo mit erhobenem Zeigefinger der Yeti auf, der Schneemensch, um uns daran zu erinnern, dass es auch Grenzen gibt. Dass es gefährlich sein kann, Mutter Naturs Großzügigkeit auszunutzen. Dass wir einen Gang zurückzuschalten, das Vorhandene nutzen, mit dem auszukommen sollen, was wir schon haben. Das ist heute keine Option mehr. Es ist unerlässlich.