Die Faszination dieses Hauses
liegt weniger in dem was es bietet,
sondern in dem,
worauf es verzichtet.

This is not a cliché.

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14 Mai 2018

Endlich aufs Fahrrad!

Endlich kehrt der Sommer zurück – und mit ihm die ganz speziellen Tage für Radfahrer aller Klassen. Die Dolomitenpässe werden für den Verkehr gesperrt und präsentieren sich als das, was sie sind: veritable Traum-Strecken.
Nach (fast) einjähriger Abstinenz wünscht sich der Rennradler nichts anders als eine schöne Tour über die Dolomitenpässe und hat vermutlich längst schon seine persönliche Lieblingstour im Kopf. Und während er auf seinen Heimatstraßen kräftig trainiert, träumt er bereits von den Serpentinen, den Anstiegen und den Abfahrten, den einzigartigen Szenarien dieser Asphaltstreifen inmitten grandioser Berglandschaft.
Sellajoch, Pordoijoch, Grödner Joch, Campolongo-Pass, Falzarego-Pass, Passo del Giau, Valparola-Pass, Würzjoch: So heißen die Perlen des Radfahrer-Rosenkranzes, die spätestens ab dem Frühling wieder voller Inbrunst heruntergebetet werden. Denn dann schwingen sich die echten Radsportler wieder auf den Sattel und träumen von kommenden Monaten. Nach (fast) einjähriger Abstinenz wünscht sich der Rennradler nichts anders als eine schöne Tour über die Dolomitenpässe und hat vermutlich schon seit Monaten seine ganz persönliche Lieblingstour im Kopf. Und während er auf den Straßen seiner Heimat kräftig trainiert, träumt er bereits von den Serpentinen, den Anstiegen und den Abfahrten, den einzigartigen Szenarien dieser Asphaltstreifen inmitten grandioser Berglandschaft. Und egal, ob er diese Serpentinen einmal, zweimal, zehnmal oder hundertmal schon in Angriff genommen hat, so ändert das doch nichts an den großen Gefühlen dabei. Denn große, unauslöschliche Gefühle hinterlässt es nun mal, wenn man rund um die Sella radelt, am Giau die Zähne zusammenbeißt oder aus vollen Zügen die Abfahrt vom Valparola-Pass genießt. Dazu kommt, dass das Dolomiten-Radeln Jahr für Jahr schöner wird, weil es immer mehr Möglichkeit gibt, ohne störenden Autoverkehr unterwegs zu sein. Los geht es mit dem Dolomites Bike Day am Sonntag, dem 17. Juni. Ein Radsport-Event ohne Wettbewerbscharakter, an dem Radfahrer aller Klassen kostenlos teilnehmen können. Aus diesem Anlass werden die Straßen zwischen Corvara, Campolongo-Pass, Arabba, Pieve di Livinallongo, Falzarego-Pass, Valparola-Pass und San Cassiano für den motorisierten Verkehr gesperrt. Diese Straßen, auf denen im Juli die Maratona dles Dolomites stattfindet und über die einige legendäre Strecken des Giro d’Italia geführt haben, sind zwischen 9.30 und 14.30 Uhr ausschließlich für Radfahrer reserviert. Es handelt sich um eine Rundtour, und ich empfehle, sie gegen den Uhrzeigersinn zu machen: Wenn man in Alta Badia startet, fährt man über Corvara und den Campolongo-Pass nach Arabba und in das Tal von Livinallongo und weiter über den Falzarego-Pass. Danach geht es über den Valparola-Pass nach San Cassiano und zurück nach Alta Badia, wo sich der Kreis schließt. Die gesamte Strecke ist 52 Kilometer lang und hat eine Höhendifferenz von 1.370 Metern.
Am Samstag, dem 23. Juni, ist dann die Sellaronda autofrei. Zu dieser Tour muss ich nicht viel erklären, denn die Strecke rund um den Sellastock ist nun wirklich bestens bekannt. Der einzige Ratschlag, den ich geben möchte: Fahren Sie die Strecke gegen den Uhrzeigersinn. Je nachdem, wo Sie starten, haben Sie ca. 53 Kilometer vor sich, und mit den Fahrten über Grödner Joch, Sellajoch, Pordoijoch und Campolongo-Pass erwartet Sie eine Gesamt-Höhendifferenz von 1.600 Metern.
Die glücklichen unter Ihnen, denen es gelungen ist, eine Startnummer zu ergattern, können dann auch noch bei der superbekannten Maratona dles Dolomites mitfahren, die heuer am Sonntag, dem 1. Juli stattfindet. Auch hier muss ich nicht viel erklären – wer kennt nicht die Freuden und den Zauber der Maratona? Last not least gibt es schließlich den Stelvio Bike Day als krönenden Abschluss des Radsport-Sommers im Hochgebirge: Am Samstag, dem 1. September, werden die legendären 48 Serpentinen des Stilfser Jochs für den Verkehr gesperrt. Wenn Sie von Prad aus hochfahren, empfehle ich die Abfahrt vom Umbrailpass und die Fahrt durch das wunderschöne, schweizerische Münstertal bis zurück ins italienische Glurns. Eine Tour, die man mindestens einmal im Leben gemacht haben sollte, denn können Sie sich etwas Grandioseres vorstellen, als mit dem Fahrrad bis auf 2758 Meter hochzuklettern?

Mathias