This is not a cliché.

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Ein Pelikan in den Dolomiten

Die Kochkunst von Sebastiano Lombardi fliegt von Porto Ercole nach Corvara
Vom 10. bis 19. Dezember wird der Sternekoch des Pellicano in Porto Ercole im Rahmen des Erfahrungsaustauschs und der Zusammenarbeit zwischen den beiden Hotels das Bistrot-Menü mitbestimmen.
Zwischen dem Hotel La Perla und dem Hotel Pellicano in Porto Ercole ist eine fruchtende Zusammenarbeit entstanden, die aus einer gemeinsamen Zielsetzung herrührt und zu einem Austausch von Ideen und Chancen geführt hat, der nicht nur für die Strukturen selbst sondern auch für das berufliche Weiterkommen für uns Mitarbeiter wichtig ist. Als ich gefragt wurde, ob ich zwei Tage an der Seite von Sebastiano Lombardi verbringen wolle, dem Sternekoch aus dem Pellicano, Gourmet-Tempel des legendären gleichnamigen Hotels, habe ich die Gelegenheit sofort beim Schopf gepackt. Es kommt nicht jeden Tag vor, dass man solche Erfahrungen erleben und teilen kann. Glücklicherweise haben wir uns außerdem gut verstanden, vielleicht weil wir in der Küche alle dieselbe Sprache sprechen, die auf dem empfindlichen Gleichgewicht zwischen Innovation und Tradition basiert. Vielleicht auch, weil ich zum Teil aus Apulien stamme, genau wie er. Und wie wir gelacht haben, als ich angefangen habe, Sebastiano ein paar Wörter auf Ladinisch beizubringen. Auf jeden Fall ist die Suche und die Sorgfalt bei der Wahl der Zutaten dieselbe. Und über Qualität und Finesse der Zusammenstellung von Geschmäcken und Farben waren wir uns stets einig. Als ihm dann vorgeschlagen wurde, ein paar Tage im Hotel La Perla zu verbringen, hat Sebastiano sofort zugestimmt. Der Pellicano ist im Winter geschlossen und so kann der Erfahrungsaustausch zwischen den beiden Häusern konkret weitergehen. So kommt es, dass vom 10.-19. Dezember das Menü unseres Bistrots um seine Virtuosität bereichert wird; am Samstag werden wir dagegen vierhändig kochen, für die Stüa de Michil. Das sind gute Neuigkeiten, sowohl für unsere Gäste als auch für all jene, die hier bei uns in den Bergen ein Stück Pellicano suchen. Sebastiano wird uns eine ganz persönliche Reise zu den Meeren und Bergen der Halbinsel vorschlagen und ich werde ihm ein paar neue ladinische Wörter beibringen, damit er sich wohl fühlt. Und ich bin überzeugt davon, dass auf der Speisekarte ein prächtiges ladinisch-apulisches Grammelot entstehen wird, ganz im Zeichen des guten Geschmacks, des Genusses und der Freude am Essen.

Nicola