Die Faszination dieses Hauses
liegt weniger in dem was es bietet,
sondern in dem,
worauf es verzichtet.

This is not a cliché.

Dezember 2012

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Sonntag,
16 Dezember 2012

Durch den Puez

Manchmal fällt unser Blick auf den Grödnerjoch, mit einem gewissen Besorgnis, als würden wir einen Orakel ansehen. So ist es, wenn Wolken, die sich innerhalb wenigen Minuten anhäufen, das schlechte Wetter ankündigen. Doch eigentlich ist der Grödnerjoch Ausgangspunkt für schöne Spaziergänge verschiedenen Schwierigkeitsgrades.
Eines der schönsten und am besten gekennzeichneten bringt zum Puez. Es genügt Richtung den Spitzen des Cir zu laufen und die Schachte, die zur Val Chedul führt hinaufzusteigen. Unter Ihnen streckt sich das Tal Richtung Wolkenstein. Steile Wände begleiten den Weg Richtung Crespeina Schachte. Ganz plötzlich öffnet sich auf Ihrer Rechten Seite das wunderbare Hochplateau des Crespeina-Puez, mit der Geislergruppe und der hinteren Wand des Sass Ciampac. Steigen Sie Richtung Bergsee hinab, in dem sich der Puez und die Wolken, die den Sommerhimmel färben, spiegeln. Überqueren Sie das Hochplateau Richtung Sass Ciampei und Ciampei Schachte. Auf der Linken sehen Sie nun den Anfang des Langentals, das sich auf verschiedenen Kilometern Richtung Grödnertal streckt. Auf der Rechten erkennen Sie den Sassongher aus einer ungewöhnlichen Sicht. Nach unten Richtung Edelweisstal und Kolfuschgg wird Ihnen der Sella die Wunder der Mesules und des Pisciadus entdecken lassen.

Claudia Orlandi