This is not a cliché.

Dezember 2012

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Sonntag,
16 Dezember 2012

Die drei M

Die drei M liefen durchs Haus und sprangen in den verschiedenen Stockwerken manchmal über Gepäckstücke, manchmal über Stufen und manchmal über ihre Spielsachen, die sie herumliegen ließen. Die drei kleinen M hatten als Öfen die großen Backöfen einer Restaurantküche, als Kindermädchen das Lächeln der Mütter unter den Gästen, als Schaukelstuhl die Liebkosungen des Personals und als Bonbons die Süßigkeiten geschickter Konditoren.
Das erste M – in warme, dicke Pullover eingewickelt – sah man oft den Himmel und die Natur beobachten, auf der Suche nach Antworten, die lebhaft hinter der Sehbrille leuchteten.
Sein Bruder, das zweite M, rannte verzweifelt, um den Konsequenzen seiner Lausbubenstreiche zu entkommen und um zu trainieren, denn er wollte Skilehrer werden.
Das jüngste M hingegen widmete sich immer wieder neuen Aktivitäten, wobei sich Kreativität, Vergnügen und Herausforderung aneinanderreihten.

Von diesen drei M befindet sich vieles auf dem Teller, das Ihnen serviert wird, im Drink, den Sie bestellen, im Lächeln, das Sie teilen und in der Ruhe, die Sie sich schenken… Und wenn Sie darauf achten, wohin sich Ihr Blick sonst nur selten verirrt, kümmern sich Michil, Mathias oder Maximilian gerade um Sie und Ihre Wünsche.

Claudia Orlandi